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jin shin jyutsu

Eigentlich kennen Sie Jin Shin Jyutsu schon längst, denn sobald eine Stelle Ihres Körpers schmerzt, legen Sie instinktiv Ihre Hand darauf. Nehmen Sie die Hand beim nächsten Mal nicht gleich wieder weg, sondern lassen Sie sie mehrere Minuten auf dem Schmerzpunkt liegen. Damit beeinflussen Sie automatisch das Strömen Ihrer Körperenergie und aktivieren so Ihre Selbstheilungskräfte.

Jin – heißt wissender, mitfühlender Mensch
Shin – ist der Schöpfer
Jyutsu – die Kunst

Ursprünglich wurde Jin Shin Jyutsu als „die Kunst des Schöpfers durch den Menschen“ übersetzt.
Hände sind viel mehr als bloße Werkzeuge. Mit Ihnen besitzen wir die Fähigkeit zu feinsten Berührungen und Wahrnehmungen.
Ein wichtiger Grundgedanke des Jin Shin Jyutsu ist in fast allen ursprünglichen Heiltraditionen zu finden: Es gibt eine Energie, die jedes Lebewesen durchdringt und Leben spendet. Ob Traditionelle Chinesiche Medizin, Ayurveda oder Jin Shin Jyutsu: All diese Praktiken gehen davon aus, dass die Lebensenergie eines Menschen immer gleichmäßig im Fluss sein soll.
Wie das Blut in den Blutbahnen seinen Kreislauf durch unser Inneres macht, so fließt die Lebensenergie über sogenannte Energiebahnen gleichmäßig durch den Körper. Staut sich die Lebensenergie an einer oder mehreren Stellen im Körper, bekommt der Organismus Probleme. Das energetische Gleichgewicht kann nicht nur durch falsche Ernährung, Alkohol, wenig Schlaf usw. von außen gestört werden. Nach Jiro Murai, dem Begründer von Jin Shin Jyutsu, sind zudem anhaltende negative Gefühle wie Sorge, Angst, Wut, Kummer und Trauer für Blockaden im Fluss der Energie verantwortlich.
Der Mangel an innerer Ausgewogenheit zeigt sich häufig zunächst im emotionalen Bereich, erst später kommen körperliche Beschwerden hinzu. Der Körper reagiert und sendet Alarmsignale. Werden diese immer wieder überhört können sich im Laufe der Zeit die gesundheitlichen Probleme steigern.

Die Lebensenergie, so erkannte Jiro Murai, passiert beim Durchfließen der Energiebahnen die Energietore. Auch Energieschlösser genannt. Diese Körperstellen sind Drehpunkte für Harmonie oder Disharmonie, denn sie verteilen die Energie im Körper. Besteht Ungleichgewicht im Energiefluss, dann schließen sich diese „Tore“. Die Reaktion des Körpers kann man spüren: Man fühlt sich weniger fit, unwohl oder vielleicht sogar krank.
Jiro Murai fand 26 Energietore auf der Vorder- und auf der Rückseite des Körpers, die paarweise angelegt sind. Jeder dieser Energiepunkte steht mit bestimmten Organen, Körperpartien und psychischen Aspekten in Verbindung. Werden diese Punkte stimuliert, lassen sich Blockaden lösen, sodass die Energie wieder gleichmäßig fließt. Verwendet werden dazu die Hände oder auch nur die Finger.

Jin Shin Jyutsu macht keinen Unterschied zwischen Körper, Geist und Seele. Ganz im Gegenteil: Im Verständnis dieser Praktik geht es vielmehr um die Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele. Gesundheit und Wohlbefinden kann nur dann bestehen, wenn sich der gesamte Mensch in einem Zustand innerer Harmonie befindet.

Wird angeboten von:

klangmassage